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Gedichte

Nun gut, wenn wir nun schon bei philosophen Themen sind, wieso dann nicht auch gleich Poesie?

Ich stell einfach mal 2 Gedichte von mir rein. Könnt ja mal drüber lesen und schreiben, was euch einfällt, bzw. welche (konstruktive !!!) Kritik ihr anzubringen habt.

Geschwindigkeit

Durch die Stadt gerannt,
Taschen voller Geld
Geist und Körper – ausgebrannt
Von dieser, unserer Welt.

Wenn die Stadt dann zum Wind wird,
man selbst einfach nur fliegt,
zuerst ist man gewiss verwirrt,
bis man merkt, dass man siegt.

Verzerrte Sicht auf das Geschehen –
Trunkenheit am Steuer,
Hör nicht auf deine Schritte zu gehen
Und bekämpfe dein Ungeheuer.

Die Welt ist durch Blut gefärbt
Rot – ein beständiger Fluss
Gewalt kreiert und Tod vererbt.
Er starb der Gewalt an Überdruss.



und das zweite:

Morgenröte

Nebelwälder lichten sich, Dunstschwaden schwinden,
Wolkenfelder reißen auf, die Ebbe frisst das Meer.
Getragen von Gedanken die sich verbinden,
füllt sich das Nichts und wirkt nicht mehr leer.

Ein Schwall von Wissen schlägt mir ins Gesicht,
Blinzele, denn das Licht nimmt mir die Augen,
doch durch die Weite fürchte ich mich nicht,
und dies sogar ohne jeglichen Glauben.

Wie ein Schwarm von Raben, andächtig kreisend,
Wird mir auf einmal klar, was ich nicht verstand,
Gehirnströme – auf Vergangenheit verweisend
Ziehen mich in die Zukunft an meiner Hand.

Ich wehre mich nicht, ich kann nicht einmal,
und ich wehren will ich mich auch nicht,
denn in die Welt der Schatten fiel ein Strahl.
Ein Strahl von gleißend hellem Licht.

...let chaos entwine...
...on the defenseless soil...
...remove errors of man...
...and sweep all the weakening kind...
Lord_kYle^ ist offline  
Alt 02.08.2007, 19:31 Mit Zitat antworten #1
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AW: Gedichte

Das erste Gedicht fand ich noch cool. Das 2. ...naja ned so mein Ding.

MFG Progamer

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu deinen Wörtern

Achte auf deine Worte, denn sie werden zu deinen Taten

Achte auf deine Handlungen, denn sie werden deine Gewohnheiten

Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie prägen deinen Charakter

Achte auf deinen Charakter, denn er wird zu deinem Schicksal
Progamer ist offline  
Alt 04.08.2007, 22:46 Mit Zitat antworten #2
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AW: Gedichte

Und warum ist es net dein Ding?^^

Net dein Geschmack? Erzählstil? Form? Strophen? Inhalt generell?

Würde gerne wissen, was sich verbessern lässt.

...let chaos entwine...
...on the defenseless soil...
...remove errors of man...
...and sweep all the weakening kind...
Lord_kYle^ ist offline  
Alt 05.08.2007, 11:34 Mit Zitat antworten #3
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AW: Gedichte

Ja halt nicht mein Geschmack.



MFG Progamer

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu deinen Wörtern

Achte auf deine Worte, denn sie werden zu deinen Taten

Achte auf deine Handlungen, denn sie werden deine Gewohnheiten

Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie prägen deinen Charakter

Achte auf deinen Charakter, denn er wird zu deinem Schicksal
Progamer ist offline  
Alt 05.08.2007, 13:46 Mit Zitat antworten #4
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AW: Gedichte

Zitat:
Zitat von Progamer Beitrag anzeigen
Ja halt nicht mein Geschmack.



MFG Progamer
Du stehst eben eher auf minderjährige englische Fantasyschauspielerinnen

Was wäre die Erfüllung der Pflicht, wenn sie kein Opfer kostete?
Der Opferer ist offline  
Alt 05.08.2007, 22:03 Mit Zitat antworten #5
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AW: Gedichte

Richtisch BTW: Bin auch noch minderjährig.

MFG Progamer

PS. Man sollte nicht über Leute urteilen, die man nicht kennt.

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu deinen Wörtern

Achte auf deine Worte, denn sie werden zu deinen Taten

Achte auf deine Handlungen, denn sie werden deine Gewohnheiten

Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie prägen deinen Charakter

Achte auf deinen Charakter, denn er wird zu deinem Schicksal
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Alt 05.08.2007, 23:06 Mit Zitat antworten #6
Funster
 
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AW: Gedichte

Ich finde beide Gedichte gut.


Hier ein Gedicht von mir, das habe ich vor 3 jahren mal irgendwann geschrieben:

Tiefe Blicke schreiten suchend,
Wir schreien stumm,
Wir streben nach Leben,
Bis wir suchend sterben
und wir schreien stumme Blicke.

(c) Marcel Kremer 2004

Marci ist offline  
Alt 05.08.2007, 23:46 Mit Zitat antworten #7
Witzbold
 
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AW: Gedichte

Hier auch mal n paar Gedichte von mir:

Schlachtfeld


Seht die Ratten,
wie sie rennen.

Weckt, die Mannen,
um zu schnellen.

Zu den Waffen,
zu den Pferden.

Die sie alle,
töten werden.

Hörner schallen,
übers Schlachtfeld.

Tote krallen,
sich ans Machtfeld.

Wollen Rache,
an den Rassen.

Die getötet,
all die Massen.

___________

Hochmut


Seltsames Gebrabbel entfuhr dem Mund,
als er schaute in den großen Schlund

der Finsternis, die alles verschlingt
und nunmehr, er keine Zeit mehr vebringt,

Drachen zu jagen und Trolle zu töten,
edle Jungfrauen, bringt zum erröten.

Niemehr er andere Helden auslacht,
denn nun, hat das Böse ergriffen die Macht,

Über den Verstand des Helden,
der nun nichts mehr hat zu melden.

___________

Mauerstein



Hier lieg ich nun,
unter mir, und drüber
liegen alle meine Brüder.
Hart und stumm.

Da bricht der Sohn.
Rechts neben mir
und ich seh es schon,
das Kampfgetier.

Von ihnen
wurden wir gebunden.
Von ihnen
werden wir zerschunden.

Ich seh sie fliegen,
vor mir liegen.
Beiderseiten Schwestern, Kinder.
Im Werte, für Sie, alle Minder.

___________

Dúrrò Dûn



Gegenüber, stehen sie sich nun.
Ein Tierkrieger, vom Lande Dûn.
Animalisch grinsend tritt er vor.
Ein Zweifel ? War es doch so Tor ?
Nein ! Schnell wich er den klauen aus,
sie wollten machen, den Gar ihm aus.
Wandelnd, sein Gesicht verzerrt,
plötzlich er den Gegner speert.
Mit den Hörnen, die ihm wuchsen.
Aus dem Ziegenkopf des Guten

Er säubert sich das rote Fell,
und sein Gesicht wird wieder hell.
Die Haut wird straff, das Fell verschwindt.
Lächelnd, er nun geht. Geschwindt.

"Be water my friend." - Bruce Lee
Snoman ist offline  
Alt 06.08.2007, 00:04 Mit Zitat antworten #8
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Lord_kYle^ eine Nachricht über ICQ schicken Lord_kYle^ eine Nachricht über MSN schicken Lord_kYle^ eine Nachricht über Skype™ schicken
AW: Gedichte

Mhmh... Kriegsgedichte, mit einer dramatischen Epik.

Vor allem Mauerstein gefällt mir sehr gut, weil du da wirklich
die Atmosphäre einer solch beengten Situation eingefangen hast.

Alles in allem gefallen mir die Gedichte ziemlich gut.

@ Marci:

Dein Gedicht ist zwar ziemlich kurz, weiss aber viel auszusagen.
Gefällt mir sehr.

...let chaos entwine...
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Lord_kYle^ ist offline  
Alt 06.08.2007, 11:40 Mit Zitat antworten #9
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-murder- eine Nachricht über ICQ schicken -murder- eine Nachricht über MSN schicken
AW: Gedichte

man ich hab mei letztes gedicht in der grundschule geschrieben und des unter zwang
seitdem bin ich ein gedicht-gestörtes Kind^^

(\_/)
(O.o)
(> <) This is Bunny. Copy Bunny into your signature to help him on his way to world domination.
-murder- ist offline  
Alt 06.08.2007, 19:07 Mit Zitat antworten #10
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AW: Gedichte

Die Blätter fallen auf den Teich
Blätterteig Blätterteig (Wer mag, darf auch was reininterpretieren )

Es gibt ein Gedicht von Ringelnatz das, wenn ich mich recht erinnere, so ging:

War einmal ein Bumerang;
War ein Weniges zu lang.
Bumerang flog ein Stück,
Aber kam nicht mehr zurück.
Publikum * noch stundenlang *
Wartete auf Bumerang.

Das finde ich sehr schön. Vielleicht auch, weil es so einfach ist.
Mootz ist offline  
Alt 18.08.2007, 02:11 Mit Zitat antworten #11
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AW: Gedichte

ich finds schonmal geil, dass es soviel hobby-autoren gibt...
wer jetzt mal n bischen mehr als ein gedicht schreiben...eine kleine dazugehörige geschichte...

Eine kleine Erzählung

Manchmal scheinen die Dinge anders als man denken mag. Dies ist ein vielgesagter Satz, aber leider machen sich nur Wenige wirkliche Gedanken über diese Worte. Auch wenn Jeder dieses in unterschiedlicher Sichtweise betrachtet, dabei gibt es dennoch eine Grundidee...

Zwei Menschen trafen sich einst in einem kleinen Dorf. Beide hatten den anderen noch nie zuvor gesehen und dennoch wussten sie, dass sie hier einander begegnen. Die beiden Menschen gingen aufeinander zu. Der eine kam von Westen, der andere von Osten. Als ein Abstand von etwa zwei Metern erreicht wurde, blieben sie stehen. Sie stande voreinander, sahen sich tief in die Augen und verzogen keine Miene. Alle Gesichtsmuskeln konzentrierten sich, keinerlei regung zu zeigen und somit dieses Ritual nicht auf eine falsche Weise zu beenden. Diese Prozedur zieht sich im Normalfall über zehn Minuten, bei diesen Menschen wurde sie erst nach einer halben Stunde, also dreizig Minuten - zwanzig Minuten mehr - beendet.
Der erstere dreht sich um und beide gehen zusammen nebeneinander gen Westen.

Ein paar Jahre später, im gleichen Dorf, an der selben Stelle, trafen sich erneut zwei Menschen. Auch diese vollzogen dieses Ritual, wobei es genau zehn Minuten dauerte. Dann drehte sich einer der Menschen um und beide gingen zusammen hintereinander Richtung Norden.

Zwei junge Menschen hatten sich ineinander verliebt. Beide wohnten seid kurzer Zeit zusammen in einer wunderschöne Wohnung. Die jungen, verliebten Menschen saßen beide gerade zu Hause auf der Terrasse, als die Sonne unterging. Die Sonne tauchte den gesammten Himmel in ein warmes Orange. Nach einiger Zeit wurde aus dem Orange ein sehr kräftiges dunkles Rot.
Der erste Mensch saß auf dem Schoß des anderen. Sie umarmten sich und sahen beide wie verzaubert in den wunderschönen Abendhimmel.
Der eine sah den einen anderen ohne jegliche Regungen im Gesicht in die Augen. Nach kurzer Zeit ging er in die Wohnung und der ander folgte ihm.

Ein paar Jahre später, auf der gleichen Terrasse und den selben Menschen ereignete sich etwas Ähnliches. Beide saßen auf dieser Terrasse und sahen ebenfalls einen wundervollen Sonnenuntergang. Der eine sah den anderen an und ging nach sehr kurzer Zeit in die Wohnung, der andere folgte nicht.

es scheint gleich
und das ist es auch
und es scheint nicht geich
und das ist es auch
und es scheint nicht leicht
und das ist es auch

vieles ist verborgen
und sieht es nicht
vieles ist verworren
und sieht es nicht
vieles ist verknüpft
und sieht es nicht

vertraute situationen
wirken unvertraut
unglaubliche momente
wirken unvertraut
schöne erinnerungen
wirken unvertraut

alles kann sich ändern
wenn es gewollt
alles kan bleiben
wenn es gewollt
alles wird sich ändern
auch wenn nicht gewollt

warum nicht sehen
oder auch nicht sehen möchten
warum stocken und verzagen
oder nicht anders können
warum bleibt die erde nicht stehen
weil keiner es will

__________

Du bist der Held!

Sie wollen individuell sein,
wollen cool sein,
wollen ein Mensch sein.
Doch wer will ein Mensch sein?
Ein Mensch ist dumm,
fragt nur rum,
und starrt in der Gegend dumm rum.
Wollen mit dem Kopf durch die Wand
und das Hand in Hand.
Wir machen alles schlecht,
doch gerecht
wäre, wenn jeder ekrkenne,
warum es so ist,
wie es ist.
Wir tun nichts dagegen
udn erfreuen uns unseren Wegen.
Doch auch die Wege wollen wir nicht
und sehen in unser Gesicht.
Sieht aus, als hätten wir Gicht
von unserer geliebten Welt,
von der eigentlich keiner was hält.
Du bist der Held,
aus dem Erdbeerfeld,
und nicht der, der Welt,
der du sein solltest.
Du bist die Ameise aus dem Himalaja,
die den ganzen Tag faul rumliegt
und das Entsetzen sich ansieht
und dann doch wegsieht.
Wir sehen es
und erkennen es,
doch es
scheint unmöglich zu verändern zu sein.
Und da muss man dann Mensch sein.
Ich versuche ein Mensch zu sein,
indem ich meinen Beitrag leiste
und zwar aus meinem Geiste.
Dies ist mein Gedicht
und aus der Geschicht
lernt ihr
und wenn nicht,
sieht in das Gesicht,
das Gesicht der Welt.
Und ich hoffe, dass du erkennst,
wie du wegrennst
und einpennst,
wenn du denkst,
dass du darüber nachdenkst.

__________

Sehnsucht

Jeder weiß was es ist.
Und dennoch kan es keiner genau beschreiben.
Es ist eine Art des Leiden.
Und des beneiden,
eines Jeden, der sie nicht hat:
Die Sehnsucht,
die Sucht,
das Sehnen nach Etwas.
Ob Person,
Tier
oder Gegenstand,
diese Frage ist unwichtig.
Wer sie besitzt,
will sie abgeben.
Der, der sie nicht hat
ist glücklich darüber.
Doch wer sie braucht,
der hat nut noch Hoffnung.
Sie ist aber notwendig.
Hätten wir sie nicht,
würden wir nicht lernen,
nicht lernen,
was uns fehlt,
was wir brauchen,
wie wir mit etwas umgehen müssen.
Das alles tun wir um der Sehnsucht zu entgehen,
aber die Sehnsucht hilft uns mit der Orientierung,
mit der Orientierung in unserem Leben.
Die Sehnsucht ist gut.
Die Sehnsucht ist schlecht.
Die Sehnsucht lässt uns erkennen was wir hätten besser machen können.
Die Sehnsucht lehrt uns was wir falsch gemacht haben.
Die Sehnsucht ist überlebenswichtig.
Die Sehnsucht ist scheiße.
Was sie nun gerade in diesem Moment ist,
das ist abhängig vom Umfeld,
vom Gefühl.
Doch sie ist immer richtig,
und wichtig,
nie nichtig.
Also zweifle nicht der Sehnsucht wegen,
verzweife, wenn du aus ihr nicht lernst.

__________

es gibt noch ein paar, aber ich will nicht zu doll langweilen..

man sollte ein buch machen über gesammelte amateur-gedichte bzw. -geschichten...
denn einige sachen hier sind echt genial!!

guts nächtle...

peter hinz kunz ist offline  
Alt 17.11.2007, 21:08 Mit Zitat antworten #12
Funster
 
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AW: Gedichte

Ist zwar nicht von mir, ich find's aber trotzdem geil:

Kommt ein Shizzer angeflogen,
kleb ich ihm schon an sei'm Hoden!
Kleiner Mann du musst dich bücken,
ich werde deine Eier pflücken.

Tok Tok Tok
YouTube - Star Wank - Kommt ein Shizzer angeflogen

XXxXxxXxXXXXxXxxXxXX
XXxXxxXxXXXXxXxxXxXX
XXxXxxXxXXXXxXxxXxXX
XXxXxxXxXXXXxXxxXxXX
LutzWutz ist offline  
Alt 17.11.2007, 21:49 Mit Zitat antworten #13
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LiquidSnake eine Nachricht über ICQ schicken
AW: Gedichte

Hier mal ein etwas humorvolles Gedicht des ich schon seit der Grundschule auswendig kann und ich seitdem einfach nimmer vergesse ^^:

Der Vorhang erhebt sich,
die Bühne belebt sich;
Nackte Ärsche springen von Baum zu Baum,
nun betritt der König den Raum;
"Tochter Tochter, warum bist du so errötet ?
Wer hat dir durchs Loch geflötet?
War es der Graf Theodor,
mit dem langen Ofenrohr?"
"Nein es war Graf Riffel,
mit dem kurzden Griffel!"
"Graf Riffel Graf Riffel du schuft,
du hast meine Tochter durchgepufft!"
"Oh Herr lass gnade walten."
"Nein, ich werde dir die Eier spalten!"
Ein harter Stich, ein langer Schrei,
schon rollt über die Bühne ein halbes Ei...


Und die Moral von der Geschicht:
Halbe Eier rollen nicht !

Was ist geil und hat nen Stern in seiner Signatur?!

LiquidSnake ist gerade online  
Alt 23.11.2007, 00:30 Mit Zitat antworten #14
Funster
 
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AW: Gedichte

Ist das geil xDDD
Ich wünschte wir wären in der Grundschule so kreativ gewesen!

XXxXxxXxXXXXxXxxXxXX
XXxXxxXxXXXXxXxxXxXX
XXxXxxXxXXXXxXxxXxXX
XXxXxxXxXXXXxXxxXxXX
LutzWutz ist offline  
Alt 04.12.2007, 20:04 Mit Zitat antworten #15
First Lady
 
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Kristina eine Nachricht über ICQ schicken Kristina eine Nachricht über Skype™ schicken
AW: Gedichte

ich habe hier ein gedicht, das ich mal in der schule lernen musste als ich ca. 12 jahre alt war. komischerweise kann ich es heute immer noch ...

vielleicht nicht euer geschmack, aber mir hat das damals so gut gefallen, das ich jedesmal wenn ich das wort "gedicht" höre, daran denken muss.



Der Werwolf
Von Christian Morgenstern


Ein Werwolf eines Nachts entwich
von Weib und Kind, und sich begab
an eines Dorfschullehrers Grab
und bat ihn: Bitte, beuge mich!

Der Dorfschulmeister stieg hinauf
auf seines Blechschilds Messingknauf
und sprach zum Wolf, der seine Pfoten
geduldig kreuzte vor dem Toten:

"Der Werwolf", - sprach der gute Mann,
"des Weswolfs"- Genitiv sodann,
"dem Wemwolf" - Dativ, wie man's nennt,
"den Wenwolf" - damit hat's ein End.'

Dem Werwolf schmeichelten die Fälle,
er rollte seine Augenbälle.
Indessen, bat er, füge doch
zur Einzahl auch die Mehrzahl noch!

Der Dorfschulmeister aber mußte
gestehn, daß er von ihr nichts wußte.
Zwar Wölfe gäb's in großer Schar,
doch "Wer" gäb's nur im Singular.

Der Wolf erhob sich tränenblind -
er hatte ja doch Weib und Kind!!
Doch da er kein Gelehrter eben,
so schied er dankend und ergeben.
Kristina ist offline  
Alt 13.12.2007, 21:05 Mit Zitat antworten #16
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AW: Gedichte

Elfenlied,von Mörike

Elfenlied

Bei Nacht im Dorf der Wächter rief: Elfe!
Ein ganz kleines Elfchen im Walde schlief -Wohl um die Elfe! -
Und meint, es rief ihm aus dem Tal
Bei seinem Namen die Nachtigall,
Oder Silpelit hätt ihm gerufen.
Reibt sich der Elf die Augen aus,
Begibt sich vor sein Schneckenhaus,
Und ist als wie ein trunken Mann,
Sein Schläflein war nicht voll getan,
Und humpelt also tippe tapp
Durchs Haselholz ins Tal hinab
Schlupft an der Mauer hin so dicht,
Da sitzt der Glühwurm, Licht an Licht.
»Was sind das helle Fensterlein?
Da drin wird eine Hochzeit sein:
Die Kleinen sitzen beim Mahle,
Und treiben's in dem Saale.
Da guck ich wohl ein wenig 'nein!«
- Pfui, stößt den Kopf an harten Stein!
Elfe, gelt, du hast genug?
Gukuk! Gukuk!

Bin ich durch den Manga drauf gekommen, das heißt nicht , dass ich das Gedicht nur deswegen mag. ich finds genial,man muss erstmal drauf kommen, was mit Wächter gemeint ist^^ Dann kapiert man auch was mit " Elfe! " gemeint ist

'Sup, the name's Gavrill.
RedCloud ist offline  
Alt 09.04.2008, 14:28 Mit Zitat antworten #17
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